Konzerte | Sommerkonzert

Städtischer Musikverein Wesel - Stadt Wesel
Musik- und Kunstschule

Liebe Besucher des Weseler Klaviersommers!

Die erfolgreiche Reihe geht 2012 ins 14. Jahr!.

siehe Vorbericht!

Hier die Konzerte im Sommer 2012!



27. Mai 2012    24. Juni 2012     15. Juli 2012    26. August 2012

Alle Konzerte beginnen wie gewohnt um 18.00 Uhr in der Aula der Musik- und Kunstschule der Stadt Wesel, An der Zitadelle 13

Eintritt: Erwachsene 10€, Jugendliche/ Schüler 5€

Denken Sie daran, der Sommer beginnt in Wesel am 27. Mai um 18.00 Uhr!

27. Mai 2012

BORIS GILTBURG

Programm: Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate c moll, op. 111 Maestoso-allegro con brio ed apassionato Arietta. Adagio molto semplice e cantabile
Robert Schumann (1810-1856) Papillons op. 2
Pause
Maurice Ravel (1875-1937) Sonatine Modéré Mouvement de Menuet Animé
Sergei Rachmaninov (1873-1943) Sonate Nr. 2 b moll, op. 36 Allegro agitato Lento Allegro molto

Boris Giltburg wurde 1984 zwar in Moskau geboren, aber seit seiner frühen Jugend lebt er in Tel Aviv. Er hatte seit seinem 5. Lebensjahr bei seiner Mutter Klavierunterricht und studierte Musik bei Arie Vardi an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv. Neben anderen Auszeichnungen wurde er namentlich bei den Int. Wettbewerben in Santander und Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv mit dem jeweils 2. Preis ausgezeichnet. Seit seinem Debüt-Konzert mit dem Philharmonia Orchestra London in 2007 konzertiert er jährlich in der Royal Festival Hall in London und machte sein BBC Promns Debüt 2010 mit dem BBC Scottish Orchestra. Darüberhinaus trat er mit solchen Klangkörpern auf wie dem DSO Berlin, Frankfurt Radio Symphonieorchester, Royal Flemish Philharmonic, Malmo Symphony und Swedish Radio Symphony. Er ist regelmäßiger Gast beim Israel Philharmonic Orchestra, gab 2010 sein Japan-Debüt in Tokyo und konzertierte in China zum ersten mal in 2007. Bei seinen Orchester-Auftritten arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Alsop, Altrichter, Frühbeck de Burgos, Brabbins, Dohnanyi, Entremont, Karabits, Grant-Llewellyn, Lintu, Luisotti, Petrenko, Pletnev, Saraste, Segerstam, Sinaisky und Soltesz. Zum ersten mal durch die USA reiste Boris als Teenager und Solist des Israel Chamber Orchestra. Zu vielen internationalen Festivals wurde Boris ebenfalls eingeladen und zu nennen wären hier das Klavierfestival Ruhr, Schwetzingen, Luzern, Piano aux Jacobins in Frankreich; unter anderem war er bisher Gast auf solchen Bühnen wie Amsterdam Concertgebouw, Wiener Konzerthaus, München Herkulessaal, Paris Louvre, Tonhalle Zurich, Wigmore Hall in London, London’s Southbank Centre, Teatro San Carlo in Neapel und dem Madrid Sony Auditorium.










24. Juni 2012

JOHN CHEN

Programm: Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier f moll, op. 2,1 Allegro vivace Largo appassionato Scherzo Rondo
Georges Enesco (1881-1955) Sonate fis moll, op. 24,1 Allegro molto moderato e grave Presto vivace Andante molto espressivo
Pause
Dorothy Buchanan (* 1945) From the Mountains to the River (1991)
Robert Schumann (1810-1856) Phantasie C dur, op. 17

John Chen wurde 1986 in Malaysia geboren und wuchs in Neuseeland auf, dessen Staatsbürger er heute ist. Er bekam seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 3 Jahren und wurde 11 Jahre lang von der renommierten Pädagogin Rae de l’Isle unterrichtet. Im Alter von 18 Jahren machte er seinen künstlerischen Abschluß an der Universität von Auckland. Heute studiert John mit Ziel Konzertexamen bei John Perry am Colburn Institute in Los Angeles und parallel mit seinem Klaviertrio an der Musikhochschule Hamburg. Im Jahr 2004 wurde er der jüngste 1. Preisträger beim Sydney Int’l Piano Competition of Australia – einem der aufgrund seiner Repertoire-Anforderungen schwersten Klavierwettbewerbe der Welt; John wurde dabei ebenfalls mit den Sonderpreisen für die beste Ausführung von Werken von Beethoven, Mozart, Schubert, Kammermusik und Konzert mit Orchester ausgezwichnet. In den Jahren nach diesem triumphalen Erfolg ist er ebenfalls der erste Gewinner dieses Wettbewerbes, der aufgrund seiner folgenden internationalen Erfolge diese Auszeichnung zu rechtfertigen scheint. Er ist mittleweile in Australasien einer der bekanntesten Künstler geworden und wurde z.B. 2008 im Musik-Magazin Limelight zu einem der 50 meist beachtetsten auftretenden Künstler erklärt – in einer Reihe mit dem Pianisten und Dirigenten Vladimir Ashkenazy und der Schauspielerin Cate Blanchett. In seiner Heimat Neuseeland und in Australien ist John praktisch mit allen Klangkörpern und auf den wichtigen Bühnen aufgetreten; dabei konzertierte er mit den den meisten Dirigenten, die diese Region der Welt besuchen – so zum Beispiel János Fürst, Werner Andreas Albert, Marc Taddei, James Judd, James MacMillan, Christoph Poppen und vielen weiteren. Eine spezielle Neigung John’s gilt der Kammermusik. Nicht nur hat er auch internationalen Erfolg mit seinem Saguaro Piano Trio – unter anderem gewannen sie 2009 den 1. Preis beim Hamburger Brahms-Wettbewerb. Aber darüberhinaus zählen zu seinen Kammermusikpartnern Jeffrey Kahane, Christoph Poppen und Ben Northey, dem T’ang Quartett aus Singapur.












15. Juli 2012

DASUL JUNG

Programm: Robert Schumann (1810-1856) Arabesque C dur, op. 18
Claude Debussy (1862-1918) Suite Bergamasque Prélude Menuet Clair de Lune Passepied
Frédéric Chopin (1810-1849) Ballade Nr. 1 g moll, op. 23
Pause
Joseph Haydn (1732-1809) Sonate Es dur, Hob. XVI,49 Allegro Adagio e cantabile Finale. Tempo di minuetto
Frédéric Chopin (1810-1849) Sonate III h moll, op. 58 Allegro maestoso Scherzo. Molto vivace Largo Finale. Presto non tanto

Dasul Jung wurde 1986 in Seoul in Korea geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ihre ersten Klavierstunden und im Alter von sieben Jahren bekam sie den ersten Preis eines nationalen koreanischen Wettbewerbs. Seitdem zählt sie regelmäßig zu den ersten Preisträgern nationaler Wettbewerbe. Sie gab viele Konzerte in Korea und wurde 1997-1998 zur „Concert of Young Talented Pianists Series“ in Japan eingeladen. 1999 began sie das Studium an der „Yewon Arts School“ in ihrer Heimatstadt Seoul. 2000 wurde sie als Junges Außergewöhnliches Talent prämiiert und gab ein Konzert in der Kumho Art Hall. Zwischen 2002 und 2005 studierte sie an der „Seoul Arts High School“ und gab ihr Debut-Konzert im Seoul Arts Center. Dieses Studium wurde von der „Steven Kim Stiftung“ finanziert. Ihre weitere Ausbildung fand an der „Nationalen Universität Seoul“ von 2005 bis 2006 statt; danach setzte sie das Studium an der Hochschule für Musik in Hannover fort. Sie studierte zunächst bei Prof. Matti Raekallio und seit 2010 studiert sie in der Klasse von Prof. Bernd Goetzke weiter. Parallel und zusätzlich begann sie das Studium an der “Accademia Pianistica Incontri con Maestri” in Imola bei Prof. Boris Petrushansky. Dasul hat sich in internationalen Klavierwettbewerben außerordentlich erfolgreich darstellen können. Zu ihren Erfolgen gehören 2008 das Semifinale beim „Internationalen Busoni Wettbewerb“ in Bolzano in Italien und 2009 der 3.Preis beim internationalen Wettbewerb „Prix Amadeo“ in Aachen; darüberhinaus war sie Semi-Finalistin beim „Concurso Internazionale Togni“ in Gussago, Italien. Aufgrund dieser und anderer Erfolge gab sie bereits viele Konzerte in Europa, unter anderem in Hannover, Aachen, Glasgow, Salzburg, Imola, Bolzano, Baselga di Pine usw. Zusätzlich zu ihren regulären Studien hat Dasul an internationalen Meisterkursen teilgenommen und dabei Anregungen von solchen Künstlern wie Hans Leygraf, Michel Dalberto, Karl Heinz Kämmerling Impulse gewonnen. Im April 2011 wurde sie als eine von wenigen ausgesuchten jungen Pianisten für die Internationalen Klavierkurse Krefeld mit Michel Béroff eingeladen und für den darauffolgenden August zur Holland Music Session. Dasul ist musikalisch ebenso kammermusikalisch aktiv. Sie konzertiert regelmäßig mit ihrem Violin-Partner Hyuk Joo Kwun, einem Finalisten des Königin Elisabeth Wettbewerbes Brüssel und dem 1. Preisträger des Paganini-Wettbewerbes. Desgleichen betätigt sie sich häufig als Liedbegleiterin und spielt sowohl Klavierduo als auch Klaviertrio. 2011 wurde Dasul mit ihrem Violinpartner in die Künstlerliste der Menhin-Stiftung aufgenommen. Zur Zeit studiert sie mit dem Ziel Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Hannover.












26. August 2012

JAEHAN LIM

Programm: Johann Sebastian Bach (1685-1750) Partita Nr. 6 e moll, BWV 830 Toccata Allemande Corrente Air Sarabande Tempo di Gavotta Gigue
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate e moll, op. 90
Pause
Robert Schumann (1810-1856) Symphonische Etüden op. 13 in Form von Variationen

Naturgemäß kann ein solch junger Pianist wie Jaehan Lim noch auf keine beeindruckende Biographie verweisen – er ist heute erst 19 Jahre alt. Jaehan stammt aus Seoul in Korea. Er begann im frühen Kindesalter mit der Klavierausbildung und machte schnell mit seinem großen Talent auf sich aufmerksam. Bei der Aufnahmeprüfung an die Sunhwa Musikschule in Seoul gewann er seinen Studienplatz als bester Aspirant; ebenso machte er dort 2008 seinen Abschluß mit Auszeichnung. Heute studiert er an der National University of Arts, dem Elite-Institut seines Heimatlandes. 2002 gewann er den 2. Preis beim Nationalen Musikwettbewerb und danach war er in der Folge Preisträger bei jedem Wettbewerb, an dem er teilnahm: dem Music Newspaper Competition, Peters Music Competition, Ewha-Kyunghyang Competition, Hankook Competition, und wieder mit dem 1. Preis beim TBC Music Competition. Bereits heute bemüht er sich ebenfalls intensiv um Kammermusik und wurde mit dem Grand Prix des Sunhwa Chamber Music Competition ausgezeichnet. Seine ersten Fühler nach Europa und Deutschland streckte er vor zwei Jahren aus und nahm mehrfach an internationalen Meisterkursen von Anna Malikova in Kleve teil. Dort wurde er in einer Reihe von Konzerten am Niederrhein vorgestellt. In Korea ist er gleichfalls schon als Solist mit Orchestern hervorgetreten. Als nächstes Ziel strebt er an, in Europa Musik zu studieren.