UNSER CHOR

SIE SINGEN GERN UND HABEN DONNERSTAGS ABENDS NOCH NICHTS VOR?

Warum kommen Sie nicht einfach einmal einen Abend zur Probe zum Chor des Städtischen Musikvereins. Niemand muss sich gleich am ersten Abend entscheiden, ob er oder sie Lust hat, bei uns zu bleiben. Es kostet keinen Eintritt, aber es kann eine Menge Spaß machen.

In Wesel proben wir donnerstags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der Aula der Städtischen Realschule Wesel-Mitte, Martinistr. 12.

Neue Sängerinnen und Sänger aller Stimmen sind stets willkommen. Auf Sie warten neben der Chorarbeit eine gute Chorgemeinschaft und nette Sangesbrüder und -schwestern, wie Sie vielleicht auf den entsprechenden Seiten bereits gelesen haben.

Haben Sie noch Fragen?

Weitere Informationen erhalten Sie von
Renate Brützel: Tel. 0281-50670,
und
Ria van der Vliet: Tel. 0281-1648281

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

„DER MUSIKVEREIN BEWEGT SICH“,

so lautet ein Motto des Vereins und des Chores. Damit meinen wir die stets notwendige Wandlung unseres Konzertprogramms aber auch die Bewegung zu anderen Orten. Für die gemeinsame Aufführung der „Messa di Gloria“ von Giacomo Puccini und „Te Deum“ von Georges Bizet waren der Chor des Städtischen Musikvereins Wesel und des Grafschafter Konzertchores 2012 in die Europäische Akademie für Musik und darstellende Kunst in Montepulciano gereist und haben im PALAZZO RICCI die Werke einstudiert.
Zum Abschluss gaben die Chöre ein Konzert mit Ausschnitten aus den Werken.

Mal wieder eine große Chorreise: 2016 ging es nach Prag, wo für das Chor- und Orchesterkonzert im November – Händels Oratorium „Josua“ – intensiv geprobt wurde. Zum Abschluss wurde auch in Prag ein kleines Konzert in einer Prager Kirche aufgeführt.

Geben Sie uns Ihre Stimme!

Unser Chor mit circa 60 Sängerinnen und Sängern bringt geistliche und weltliche Chormusik zur Aufführung. Ein bis zweimal im Jahr ist der Willibrordi-Dom in Wesel der festliche Aufführungsort für besondere bekannte geistliche  und oft auch weniger bekannte Chorwerke. Haben Sie Töne? Singen sie mit! Sie sind herzlich willkommen!

Unsere Proben finden regelmäßig während der Schulzeit in der Aula der Realschule-Mitte, Martinistr. 12, donnerstags in der Zeit von 19:30 bis 21:30 Uhr statt.

Wichtige Termine

Unser Chorleiter

Unsere Stimmbildnerin

Aufgeführte Chorwerke

Prag-2016

Unser letztes großes Chor- und Orchesterkonzert:

4. März 2018, 18.00 Uhr im Willibrordi-Dom

„Stabat mater“ von Antonín Dvořák

Das STABAT MATER des böhmischen Komponisten ANTONIN DVORAK ist eine Verto-nung des gleichnamigen mittelalterlichen Gedichtes für Soli, Chor und Orchester. Die Uraufführung fand am 23. Dezember 1880 in Prag statt. Er fertigte zwischen Februar und Mai 1876 erste Skizzen, nahm die Komposition im September 1877 wieder auf und vollendete die Partitur am 13. November 1877. Auf Empfehlung von Brahms gab der Bonner Musikverleger Fritz Simrock das Werk als Dvoráks op. 58 heraus – er selbst zählte das Stabat Mater ursprünglich als sein op. 28.

Dvorak verarbeitete seine Trauer über den Tod seiner Tochter Josefa 1875 mit der Vertonung der mittelalterlichen Sequenz „Stabat Mater“, in der die Schmerzen und die Trauer Marias thematisiert werden, die mit ansehen muss, wie ihr Sohn am Kreuz einen grausamen Tod erleidet. Der Textdichter ist unbekannt, vermutlich ein italienischer Geistlicher des 13. Jahrhunderts. Dieser Stabat Mater-Text ist von vielen Komponisten vertont worden, zu den bekanntesten dürften neben Dvorak wohl Pergolesi, Scarlatti, Haydn, Rossini, Liszt und Verdi gehören. Noch während der Kompositionsphase verstarben im Jahr 1877 zwei weitere Kinder Dvoraks im Säuglings- bzw. Kleinkindalter – man kann also die im Musikstück erklingende Verzweiflung (und deren letztendliche Überwindung, wenn das Stabat Mater am Ende in eine hoffnungsvollere Stimmung umschlägt) als eine Form der persönlichen Trauerarbeit des Komponisten bezeichnen. Nach der Uraufführung in Prag folgten weitere Aufführungen im Jahr 1882 (Brünn und Budapest), seinen endgültigen internationalen Durchbruch erlebte das Stabat Mater jedoch im Jahre 1884, als Dvorak es im Rahmen einer Englandreise in der gewaltigen Kulisse der Londoner Royal Albert Hall vor ca. 8.000 Zuhörern mit einem aus über 800 (!) Sängerinnen und Sängern bestehenden Chor und einem dazu passenden Riesenorchester aufführen konnte.

Ausführende bei dem Konzert im Willibrordi-Dom waren:

Der Chor des Städtischen Musikvereins Wesel,
der Grafschafter Konzertchor,
das Rheinische Oratorienorchester und als Solisten:
Agnes Lipka, Sopran
Rena Kleifeld, Alt
Paul Onaga, Tenor
Bruno Varga, Bass
Die Aufführung leitete Hans-Günther Bothe.

Presseberichte

 

ZELTER-Plakette für den Chor des Städtischen Musikvereins

Schon 2012 feierte der Städtische Musikverein e.V. sein 100-jähriges Jubiläum. Jetzt erhielt der Chor die ZELTER-Plakette, durch die der Bundespräsident Chöre auszeichnet, „die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben“.

Am Sonntag fuhr eine Abordnung des Chores nach Wuppertal, um ZELTER – Plakette und Urkunde von Dr. Hildegard Kaluza, Abteilungsleiterin Kultur im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen entgegenzunehmen. Im Rahmen eines Festaktes in der Historischen Stadthalle Wuppertal wurden 7 Chöre ausgezeichnet. Der Chorverband NRW mit seinem Bergischen Chorverband Solingen-Wuppertal hatte die Ausrichtung des diesjährigen Festaktes übernommen und für ein vielseitiges Musikproramm gesorgt: Das „Sax for Fun Konzertorchester“, die „Mandolinen Konzertgesellschaft Wuppertal e.V.“ und der „Chor der Ehemaligen“ der ChorAkademie Bergisch-Land e.V. sorgten für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke und die Vizepräsidentin des Landesmusikrats NRW e.V. und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Laienmusik, Regina van Dinther, sprachen Grußworte.

Frau Dr. Kaluza gratulierte den Chören und betonte, welch „wichtigen Beitrag die Laienmusik zum kulturellen Leben, zur kulturellen Bildung, zur Persönlichkeitsentwicklung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft leistet“. Als besondere Leistung hob sie hervor, dass in den geehrten Vereinen das Chorleben über eine so lange Zeit erfolgreich mit Leben erfüllt wurde und immer wieder neue Mitglieder für das kulturelle Engagement begeistert und gewonnen wurden.