Weihnachtszauber beim Städtischen Musikverein am 12.12.

Wollten Sie schon immer einmal eine Chorprobe besuchen, haben es aber bis jetzt erfolgreich vor sich hergeschoben? Sind Sie neugierig, wie es wohl in einem Chor so zugeht oder sind Sie schon fest entschlossen und suchen nur den „richtigen Zeitpunkt“?
Egal, zu welcher Gruppe Sie sich zählen, bei der weihnachtlichen Chorprobe des Städtischen Musikvereins Wesel e.V. ist für alle etwas dabei!

Gemeinsam mit allen Besuchern werden bekannte und stimmungsvolle Weihnachtslieder gesungen. Klassiker wie „O Tannenbaum“ und „In dulci Jubilo“ laden zum Mitsingen ein und die typischen weihnachtlichen Chorschlager sorgen auch schon im Advent für weihnachtliche Wohlfühlstimmung.

Im Anschluss lädt der Chor zu selbstgebackenen Plätzchen, Kakao und Glühwein ein und es gibt die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der Chor freut sich auf einen schönen, gemeinsamen Abend mit vielen Gästen!

Vorhaben des Chores bis Ende 2020

16. bis 20. Oktober 2019: Chorreise in die Weseler Partnerstadt Felixstowe

Hier der Rückblick

 8. März 2020: „I was glad“ (englische Chormusik im Willibrordi-Dom)

27. September 2020: „Requiem“ von Charles V. Stanford im Willibrordi-Dom

I was glad

Chormusik aus dem vereinigten Königreich
Programm für den 08. März 2020

Die Vielfältigkeit der englischen Chormusik in nur einem Konzertprogramm darzustellen ist ein äußerst kühnes Unterfangen. Ohne Probleme könnte zu jeder Epoche, jeder Stilrichtung oder auch jedem Komponisten ein eigenes Konzertprogramm entworfen werden.
Aus diesem unerschöpflichen Fundus habe ich nun die Chorwerke herausgesucht, die entweder aufgrund ihrer Popularität, ihrer kompositorischen Handwerkskunst oder auch aufgrund ihrer Klangschönheit und Eingängigkeit einen besonderen Platz einnehmen. So komme ich zu einem Querschnitt durch die englische Chormusik, die einen repräsentativen Einblick in die Klangwelten der englischen Kathedralen gibt.

Prächtige Musik 
für große Häuser
Man halte sich vor Augen: Diese Werke sind alle zum ersten Mal in Kirchen wie St. Pauls, der Westminster Abbey oder anderen bedeutenden Kathedralen im vereinigten Königreich erklungen.
In der Zusammenstellung eines Konzertprogramms gibt es meist zwei große Ansprüche. Es muss
– abwechslungsreich, aber nicht willkürlich sein und
– einen selbsterklärenden Spannungsbogen für den Hörer wie für die Sänger haben.

Daraus ergeben sich noch viele kleingliedrige Parameter, die diesen beiden Hauptaspekten untergeordnet sind wie z.B. thematische und textliche Zusammenhänge. Der große Bogen des Programms ist schnell gefunden. „Parry, I was glad“ zu Beginn ist ein Meilenstein englischer Chormusik. Den meisten ist es wahrscheinlich von royalen Hochzeiten bekannt. „Parry, Jerusalem“ zum Abschluss, da dieses Werk oft auch als inoffizielle Nationalhymne Englands bezeichnet wird. Es beschließt traditionell die Last Night of the Proms und dürfte den Zuhörern ebenfalls eine freudige Bekanntschaft sein.

… mehr als 500 Jahre Musiktradition
Eingerahmt von jeweils fünf Stücken steht zentral der Exot des Programms „Mendelssohn Bartholdys, Hear my prayer“. Es teilt das Programm gewissermaßen in zwei Hälften, die sich musikalisch-inhaltlich entsprechen.
Derselbe Autor, der auch schon den Elias von F. Mendelssohn ins Englische übersetzt hatte, tat das gleiche mit der Hymne „Hör mein Bitten“, welches dieses Werk auch im englischsprachigen Raum populär machte. Nicht erst heute gehört es zum Standardrepertoire englischer Kathedralchöre.
Schon innerhalb der ersten beiden Stücke der ersten Hälfte wird eine Zeitspanne von einem halben Jahrtausend aufgerissen: Die ganze klangliche und musikalische Vielfalt dieses großen Zeitraums wird innerhalb der ersten 30 Minuten möglichst großflächig aufgezeigt.
Im zweiten Teil rücken die Komponisten näher aneinander. Die Stile und Ideen sind aber so unterschiedlich wie im ersten Teil. So soll nicht nur die Entwicklung der Musik generell, sondern auch die Vielfältigkeit und der Ideenreichtum innerhalb einer Epoche aufgegriffen werden.
Das hymnische Jerusalem von Parry schlägt am Schluss des Konzertes wieder den Bogen zu dem, was man gemeinhin unter „englischer Chormusik“ versteht: nämlich den Pomp and Circumstance, Glanz und Gloria, die ruhmreiche Zeit des Elisabethanischen Zeitalters und nicht zuletzt die Würde und Erhabenheit der Monarchie und des Königshauses.

Dominik Giesen, Wesel im März 2019


Haben Sie noch Fragen?

Weitere Informationen erhalten Sie von

Karl Schmitz: Telefon 0281 50670 oder 0151 43225164,
Max Brandt: Telefon 0281 963300 oder 0170 3405521
und Dominik Giesen: Tel. 0163 1824595‬

aber auch von jedem anderen Mitglied des Vorstands (s. Verein)

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

„DER MUSIKVEREIN BEWEGT SICH“,

so lautet ein Motto des Vereins und des Chores. Damit meinen wir die stets notwendige Wandlung unseres Konzertprogramms aber auch die Bewegung zu anderen Orten.

Unsere mehrtägigen Chorfahrten führten uns in den letzten 15 Jahren nach Nordhessen, Trier, Montepulciano und Prag!

Am 16. Oktober 2019 machte sich der Chor des Städtischen Musikvereins Wesel mit Freunden und Verwandten auf den Weg zu unserer englischen Partnerstadt nach Felixstowe. Es hat sich gelohnt!

Geben Sie uns Ihre Stimme!

Unser Chor mit circa 50 Sängerinnen und Sängern bringt geistliche und weltliche Chormusik zur Aufführung. Ein bis zweimal im Jahr ist der Willibrordi-Dom in Wesel der festliche Aufführungsort für besondere bekannte geistliche  und oft auch weniger bekannte Chorwerke Aber auch an anderen Orten wie im Konzertsaal des Lutherhauses oder in der Aula der Musik- und Kunstschule singen wir Werke aus dem Bereich der weltlichen Literatur . Haben Sie Töne? Singen sie mit! Sie sind herzlich willkommen!

Unsere Proben finden regelmäßig während der Schulzeit in der Aula der Ida-Noddack-Gesamtschule/ Realschule-Mitte, Martinistr. 12, donnerstags in der Zeit von 19:30 bis 21:30 Uhr statt. (Sondertermine finden Sie durch den Button Termine.)

Unser Chorleiter

Aufgeführte Chorwerke

Chorfahrten

ZELTER-Plakette für den Chor des Städtischen Musikvereins

Schon 2012 feierte der Städtische Musikverein e.V. sein 100-jähriges Jubiläum. Jetzt erhielt der Chor die ZELTER-Plakette, durch die der Bundespräsident Chöre auszeichnet, „die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben“.

Am Sonntag fuhr eine Abordnung des Chores nach Wuppertal, um ZELTER – Plakette und Urkunde von Dr. Hildegard Kaluza, Abteilungsleiterin Kultur im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen entgegenzunehmen. Im Rahmen eines Festaktes in der Historischen Stadthalle Wuppertal wurden 7 Chöre ausgezeichnet. Der Chorverband NRW mit seinem Bergischen Chorverband Solingen-Wuppertal hatte die Ausrichtung des diesjährigen Festaktes übernommen und für ein vielseitiges Musikproramm gesorgt: Das „Sax for Fun Konzertorchester“, die „Mandolinen Konzertgesellschaft Wuppertal e.V.“ und der „Chor der Ehemaligen“ der ChorAkademie Bergisch-Land e.V. sorgten für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke und die Vizepräsidentin des Landesmusikrats NRW e.V. und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Laienmusik, Regina van Dinther, sprachen Grußworte.

Frau Dr. Kaluza gratulierte den Chören und betonte, welch „wichtigen Beitrag die Laienmusik zum kulturellen Leben, zur kulturellen Bildung, zur Persönlichkeitsentwicklung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft leistet“. Als besondere Leistung hob sie hervor, dass in den geehrten Vereinen das Chorleben über eine so lange Zeit erfolgreich mit Leben erfüllt wurde und immer wieder neue Mitglieder für das kulturelle Engagement begeistert und gewonnen wurden.