23. Weseler Klaviersommer 2023!

Auch in diesem Jahr begeisterten wieder vier junge, hochtalentierte Pianistinnen und Pianisten mit einem sehr vielseitigen Programm. Zwei Jahre lang musste die Konzertreihe aufgrund der Pandemie ausfallen. Im letzten Jahr gab es nach Corona den Neustart des Weseler Klaviersommers. In 2025 – kann man sich leicht merken – wollen wir das 25jährige Jubiläum der Reihe feiern!

Alle Konzerte fanden in der Aula der Musik- und Kunstsschule, An der Zitadelle 13, statt. Gefördert wird die Konzertreihe durch die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe.

Hier der Rückblick!

Termine: 28. Mai, 18. Juni, 23. Juli, 27. August

Beginn: 18 Uhr

Karten gibt es nur an der Abendkasse!

 

 

 

1. Konzert:

Piotr Pawlak

28.05.2023 Wesel 

Programm 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Bagatellen Op. 126
Frédéric Chopin (1810-1849)
Sonate in b-Moll Op. 35
Pause
César Franck (1822-1890)
Präludium, Choral und Fuge
Maurice Ravel (1875-1937)
Pavane pour une infante défunte
Sergei Prokofiev (1891-1953)
Sonate Nr. 4 in c-Moll

Biographie Piotr Pawlak:

Der polnische Pianist Piotr Pawlak wurde 2022 Preisträger des V. Internationalen Maj Lind Klavierwettbewerbs in Helsinki. Er ist auch Preisträger vieler anderer Klavierwettbewerbe: So gewann er 2017 den 1. Preis und den Preis für die beste Improvisation beim XI. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt, jeweils 2. Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Peking (2016) und Budapest (2018) sowie beim Internationalen Stanisław-Moniuszko-Wettbewerb für polnische Musik in Rzeszów (2019). Er hatte zahlreiche Auftritte in ganz Europa, den Vereinigten Staaten, Russland, Georgien und China. Als Solist hat er bereits mit vielen Orchestern gespielt, darunter das Finnische Radio-Sinfonieorchester, das Westböhmische Sinfonieorchester, das Ningbo-Sinfonieorchester, die Polnische Kammerphilharmonie und die Warschauer Nationalphilharmonie. Im Jahr 2014 wurde er mit einem von Kristian Zimerman finanzierten Stipendium ausgezeichnet. 2021 schloss er sein Studium an der Stanisław-Moniuszko-Musikakademie in Gdańsk in der Klasse von Waldemar Wojtal mit Auszeichnung ab. Außerdem studiert er Dirigieren, spielt Orgel und hat einen Master-Abschluss in Mathematik.

 

 

 

Yong-Gi Woo

18.06.2023 Wesel

Programm Yong-Gi Woo

Domenico Scarlatti (1685-1757)
Klaviersonaten

In cis-Moll K. 247

in F-dur, K. 107

in f-Moll, K. 387

in F-dur , K. 6

Franz Liszt (1811-1886)/Charles Gounod (1818-1893):
Walzer aus der Oper Faust
 
Sergei Prokofiev (1891-1953)
Klaviersonate Nr.2 in d-Moll, Op. 14

Pause

Modeste Mussorgski (1839-1881)
Bilder einer Ausstellung

Biographie von Yon-Gi Woo:
Der südkoreanische Pianist Yong-Gi Woo begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen. Er debütierte als Pianist im Alter von 14 Jahren in der Kumho Art Hall in Seoul, und wurde daraufhin als Student an der Seoul Arts High School bei Prof. Soo Jung Shin und Ki-Jung Han aufgenommen. Im Anschluss setzte Yon-Gi Woo sein Studium bei Prof. Aviram Reichert an der Seoul National University fort und schloss es mit höchster Auszeichnung ab. Jetzt studiert er an der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Evgeni Bozhanov. Yong-Gi Woo hat viele internationale Wettbewerbe gewonnen, darunter den 1. Preis beim Suzhou Jinji Lake International Piano Competition, den Hong-Kong Asia Open Competition, den 2. Platz beim Seoul International Music Competition, und er wurde Halbfinalist beim Geneva International Music Competition. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen 1. Preise beim KBS KEPCO Music Competition, Ewha Kyunghyang Concours, Köhler-Osbahr-Stiftung Competition und Folkwang Preis.

Mateusz Tomica
23.07.2023 Wesel

Programm 
Karol Szymanowski (1882-1937)
Masken Op. 34 – Eine Don Juan Serenade

Mazurken Op. 50
1. Sostenuto. Molto rubato

2. Allegramente. Poco vivace. Rubato

3. Moderato

4. Allegramente, risoluto
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate in As-dur Op. 110

Pause

Claude Debussy (1862-1918)

L’isle joyeuse
Frédéric Chopin (1810-1849)
Mazurken Op. 24

1. Lento

2. Allegro non troppo

3. Moderato

4. Moderato

Karol Szymanowski (1882-1937)
Variationen in b-Moll Op. 3

Biographie Mateusz Tomica
Mateusz Tomica begann sein Klavierstudium an der Karol Szymanowski Academy of Music in Kattowitz bei Magdalena Lisak und Hubert Salwarowski, bevor er an die Universität für Musik und darstellende Kunst nach Wien wechselte und dort bei Jan Arnim von Jiracek studierte.
Er gewann 2016 den 1. Preis beim „Grand Prize International Music Competition“ in London, 2014 den 2. Preis beim 22. Internationalen Klavierwettbewerb Fryderyk Chopin für Kinder und Jugendliche, war 2020 Finalist beim 50. polnischen nationalen Klavierwettbewerbs Fryderyk Chopin in Warschau und gewann 2019 den 1. Preis beim VI Intercollegiate Chamber Competition für Vocal-Instrumental Duets und Instrumental Duets“. Im November 2022 siegte Mateusz Tomica beim XII. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt. Mateusz Tomica besuchte Meisterkurse bei Dimitri Bashkirov, Fabio Bidini, Ewa Pobłocka, Brigitte Meyer, Wojciech Świtała, Janusz Olejniczak, Nikolai Demidenko, Tobias Koch und Anna Malikova. Derzeit studiert er an der Hochschule der Künste in Bern in der Klavierklasse von Tomasz Herbut.

Shuhei Aoshima

27.08.2023 Wesel

Programm Shuhei Aoshima
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Partita Nr.6 in e-Moll BWV 830 

Alexander Skrjabin (1872-1915)
Deux Poèmes Op.32

Alexander Skrjabin (1872-1915)

Klaviersonate Nr.5 op.53

Franz Liszt (1811-1886)
Klaviersonate in h-Moll, S.178

Biografie von Shuhei Aoshima
Shuhei Aoshima, geboren in Yokohama, Japan, begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Nach seinem Studium bei Susumu Aoyagi an der Musikhochschule in Tokyo wurde er am Pariser Konservatorium zugelassen, wo er Klavier, Begleitung und Gesang mit Frank Braley, Haruko Ueda, Jean Marie Cottet und Yves Henry studierte.
Er gewann den 2. Preis und den Preis für die beste Aufführung eines Auftragswerks beim 5. Takamatsu International Piano Competition und er erhielt den 6. Preis beim 2. Shigeru Kawai International Piano Competition. Außerdem gewann er den 1. Preis beim 32. Kanagawa-Klavierwettbewerb. Er spielte mit dem Kanagawa Philharmonic Orchestra, dem Geidai Philharmonia Orchester und dem Seto Philharmonic Orchester.