22. Weseler Klaviersommer!

Nach vier Konzerten mit hochtalentierten, jungen Pianistinnen und Pianisten und erfreulich guten Besucherzahlen konnte der Wesler Klaviersommer in diesem Jahr wieder wie geplant durchgeführt werden. Zwei Jahre musste die Konzertreihe aufgrund der Pandemie unterbrochen werden. Jetzt hoffen wir im Jahr 2025 wieder das Jubiläum mit dem 25jährigen Bestehen der Reihe erleben zu dürfen.

Die Konzerte dieses Jahres können Sie unten im Rückblick noch einmal verfolgen

 

YUNA TAMOGAMI (JAPAN)

 Samstag, 14. Mai 2022

Konzertprogramm

A. Scriabin: Vers la flamme Op. 72L. v. Beethoven: Klaviersonate Nr. 3 in C-Dur, Op. 2 Nr. 3
I. Albeniz: Iberia, Book 1
F. Chopin: Nocturne Nr. 3 in H-Dur, Op. 9
F. Chopin: Scherzo Nr. 4 in E-Dur, Op. 54
T. Takemitsu: Rain Tree Sketch II – In Memoriam Oliver Messiaen
S. Rachmaninow: Klaviersonate Nr. 2 in b-Moll, Op. 36 (ver. 1931)

Yuna Tamogami

Die 1994 in der Präfektur Chiba geborene japanische Pianistin Yuna Tamogami begann ihre Ausbildung zur Konzertpianistin am Tokyo College of Music. Nach ihrem Abschluss ging sie nach Italien, wo sie seitdem an der Liszt-Akademie und der Accademia Perosi studiert und von den Professoren Konstantin Bogino und Gábor Eckhardt unterrichtet wird. Yuna Tamogami nahm mit großem Erfolg an mehreren Wettbewerben teil. Dabei gewann sie unter anderem 2010 in Südkorea den Goldpreis bei der ASIA International Piano Academy & Festival with Competition, 2015, in Japan die Bronzemedaille beim 39. PTNA-Klavierwettbewerb, und 2017 in Italien den ersten Preis beim 2. Piano Festival Bolzano in Bozen, bei dem sie als Gewinnerin dieses Wettbewerbs ein Konzert im Benedetti Michelangeli Saal gab. Weitere erste Preise errang Yuna Tamogami im Jahr 2017 beim 22. Concert Marronnier 21 sowie im Folgejahr (2018) beim 6. Internationalen Klavierwettbewerb Vila de Xàbia in Spanien. Darüber hinaus führten sie Konzertreisen in zahlreiche Länder, darunter Italien, Spanien, England, Finnland, Ungarn, Slowenien, die Türkei, Südkorea und Japan.

 

 

 

SLAVA GUERCHOVITCH (FRANKREICH)

Sonntag, 26. Juni 2022
Konzertprogramm

P. I. Tchaikowsky : June, „Barcarolle Op. 37 Nr. 6“
M. Ravel : Le Tombeau de Couperin
E. Granados : Quejas, o la maya y el ruisenor (from „Goyescas“)
F. Liszt : Après une lecture du Dante

Slava Guerchovitch

Slava Guerchovitch stammt aus einer musikalischen Familie sow- jetischer Einwanderer und ist ein französischer Pianist, der 1999 im Fürstentum Monaco geboren wurde. Entgegen der Familientradition (3 Generationen Geiger) nahm er sein Studium an der Musikakademie Rainier III in Monaco mit dem Klavier auf. Nach Studien im Fürstentum ging er 2015 nach Paris. Er erhält sein Klavierexamen einstimmig mit den Glückwünschen der Jury. Er profitiert vom Rat anderer großer Künstler wie E.Virsaladze, B. Rigutto, J. Rouvier, P. Gililov, D. Pollack, P. Entremont, J.-P. Collard, I. Lasko. Derzeit setzt Slava sein Studium am Konservatorium von Rueil-Malmaison in der Klasse der russischen Pädagogin Réna Shereshevskaya fort. Kürzlich gewann er den Prix de la Jeunesse Musicale Française beim Internationalen Klavierwettbewerb Epinal. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe u.a. den 1. Preis beim Scriabin-Wettbewerb in Paris. Slava tritt regelmäßig solistisch, kammermusikalisch und mit Orchestern wie dem Monte-Carlo Philharmonic Orchestra, dem Cannes Regional Orchestra, der Khmelnitsky Philharmonic, der Rivne Philharmonic auf. Er wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen (Festival Chopin, Festival de Menton, Nuits Musicales du Suquet, freitags im Puschkin- Museum usw.) und tritt weiterhin in Frankreich und im Ausland auf: Monaco, Belgien, Deutschland, Ukraine, Litauen, Russland, Weißrussland.

SHION OTA (JAPAN)

Sonntag, 24. Juli 2022

Konzertprogramm

J.S. Bach:
Partita Nr. 2 in c-Moll BWV 826

F. Liszt:
St. François de Paule marchant sur les flots S.175/2
(„Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend“ aus zwei Legenden)
Ballade Nr.2 in h-Moll, S.171

C. Debussy: Images Band II
1. Cloches à travers les feuilles (Durch Laub hindurch klingende Glocken)
2. Et la lune descend sur le temple qui fut (Und der Mond senkt sich über den vergangenen Tempel)
3. Poissons d‘or (Goldene Fische

L. v. Beethoven:
Klaviersonate Nr. 28 in A-dur, Op. 101

SHION OTA

Die japanische Pianistin Shion Ota wurde 2000 in Osaka geboren. Mit 13 Jahren gewann sie ihren ersten Wettbewerb in Japan, woraufhin weitere Preise und Auszeichnungen folgten. Internationale Erfolge errang sie mit dem Gewinn des Zweiten Preis bei der Malta International Piano Competition im Jahr 2018, dem Ersten Preis bei der Wiener Gloria Artis International Competition im Jahr 2020, und dem Noel Mewton-Wood Sechsten Preis bei der Sydney International Piano Competition im Jahr 2021. Shion Ota veröffentlichte das Online-Musikstreaming SHION OTA – My select Vol. 1 bei Warner Music Japan. Von der CHANEL-Stiftung wurde sie als CHANEL Pygmalion Days Artist ausgewählt und trat daraufhin 2018 in sechs Konzerten in der CHANEL NEXUS HALL auf. Bei ihrer Klavierausbildung übersprang Shion Ota zwei Jahre und schloss das Tokyo College of Music als Stipendiatin mit nur 20 Jahren ab. Derzeit absolviert sie ein Masterstudium an der Nagoya University of Arts und an der Universität der Künste Berlin bei Yukio Yokoyama, Prof. Björn Lehmann und Norie Takahashi.

JJ Jun Li Bui (KANADA)

Sonntag, 21. August 2022

Konzertprogramm

F. Chopin: Mazurkas Op. 33 (complete)
F. Chopin:
Polonaise in b-Moll, Op. posth.
F. Chopin: Ballade Nr. 1
F. Chopin:
Polonaise-Fantaisie in As-dur, Op61
C. Debussy: Etudes, Book 2
I. Stravinsky / G. Agosti: The Firebird Suite

JJ Jun Li Bui

Der 2004 geborene Pianist JJ Ju Li Bui studiert am Oberlin Conservatory bei Professor Dang Thai Son und ist mit seinen erst 17 Jahren bereits Preisträger vieler Klavierwettbewerbe, so in Hanoi 2018, beim Peking Chopin Wettbewerb 2019, und beim Van Cliburn Wettbewerb im Jahr 2019. Ebenso ist er schon mit zahlreichen Orchestern aufgetreten: dem Cambridge Symphony Orchestra, dem Milton Philharmonic, dem Academy Chamber Orchestra of the Royal Conservatory of Music in Toronto, dem Kindred Spirits Orchestra, dem Greater Toronto Philharmonic Hanoi Philharmonic, dem Symphony Orchestra of the China Central Conservatory of Music sowie dem China Guiyang Symphony Orchestra. Und damit nicht genug: auch als Kammermusiker hat JJ Jun Li Bui sein Können unter Beweis gestellt. Im Trio mit Vivian Kukiel (Geige) und Matthew Christakos (Cello) hat er mittlerweile mehrere nationale Wettbewerbe gewonnen und ist darüber hinaus bei einigen besonderen Anlässen aufgetreten, wie zum Beispiel bei der zehnten „Royal Occasion“ in der Koerner Hall in Toronto. Im Jahr 2021 schließlich qualifizierte er sich für den 18. Internationalen Chopin Klavierwettbewerbs in Warschau und feierte dort als sechster Preisträger seinen bislang größten Erfolg.