Die Konzerte der Saison 2019-20

Sie beginnen im Städt. Bühnenhaus der Stadt Wesel, Ritterstraße 12-14, jeweils um 20:00 Uhr.

Termine der kommenden Saison: 18.9. (Mo), 26.10. (Sa), 29.11. (Fr), 23.1. (Do), 10.2. (Mo), 9.3. (Mo), 24.4.(Fr)

Ein Abonnement lohnt sich auf jeden Fall!

Die Eintrittspreise sind auch in diesem Jahr sehr günstig.
40 % sparen sie beim Kauf eines Abonnements. Mitglieder des Städtischen Musikvereins erhalten auf diese Preise zusätzlich einen Rabatt von ca. 20 %.
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An der Kasse des Bühnenhauses Tel. 0281-203344 erhalten Sie Abonnements, Geschenkgutscheine und alle anderen Eintrittskarten.

Mittwoch, 18.9.2019:

Neue Philharmonie Westfalen (NPW): „Schottland im Revier“

Konzertbeginn: 20:00 Uhr

Eine Einführung in das Konzert beginnt um 19:15 Uhr.

Leitung: GMD Rasmus Baumann
Solisten: Mirijam Contzen, Violine, Björn Frauendienst, Dudelsack
Eines der populärsten Stücke zum sagenumwobenen, nördlichen Teil Großbritanniens ist sicherlich die „Schottische Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die ersten Skizzen dazu schrieb er 1829 anlässlich einer Schottlandreise nieder. Seine „Schottische“ beschäftigte Mendelssohn am längsten von all seinen Sinfonien: Erst am 20. Januar 1842, nach mehr als dreizehn Jahren, vollendete er das Werk. Es ist damit die letzte von Mendelssohns fünf Sinfonien, erhielt aber dennoch eine niedrigere Nummerierung, da die früher entstandene „Italienische“ und die „Reformationssinfonie“ erst später veröffentlicht wurden. Die Uraufführung fand am 3. März 1842 im Leipziger Gewandhaus unter der Leitung des Komponisten statt.
Auch die 1880 von Pablo de Sarasate uraufgeführte „Schottische Fantasie“ von Max Bruch fängt viel von dem geheimnisvollen Flair ein, das mit Schottland verbunden wird. Malcolm Arnolds berühmtestes Werk ist wohl der gepfiffene „River-Kwai-Marsch“. Neben Oscar-gekrönten Filmmusiken schrieb der Engländer aber auch viele Stücke, die keine Angst vor Popularität kennen. So auch die „Schottischen Tänze“, die sich an den Besonderheiten der Highland-Musik orientieren, ohne echte Volksmusik zu zitieren. In den vier schottischen Tänzen kommt die ganze Klangpracht des großen Orchesters zum Tragen.
Die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen wird von der internationalen Musikwelt als Solistin, Kammermusikerin, Festivalleiterin und Professorin im Fach Violine hoch geschätzt. In Ihrem Spiel vereinen sich Grandezza und höchste technische Meisterschaft zu faszinierenden und ausgefeilten Werkbetrachtungen. Mirijam Contzen konzertierte u.a. beim WDR-Sinfonieorchester, bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, beim City of Birmingham Symphony Orchestra, beim Budapest Festival Orchestra, bei den Münchner Symphonikern und dem Berner Kammerorchester. Seit 2005 leitet sie das auf ihre Initiative gegründete internationale Musikfestival in Schloss Cappenberg. Ferner ist sie selber regelmäßig zu Gast bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem MDR Musiksommer, dem Verbier Festival, dem Lucerne Festival und den Haydn Festspielen Eisen- stadt. Claudio Abbado lud sie zu den „Berliner Begegnungen“ ein. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Herbert Schuch, Sebastian Manz, Danjulo Ishizaka, Misha Maisky, Joshua Bell, Janine Jansen, Emmanuel Ax, Giovanni Guzzo, Pierre-Laurent Aimard und Clemens Hagen.

Presseberichte

Samstag, 26.10.2019:

4 Times Baroque „Caught in Italian Virtuosity“

4 Times Baroque wurde 2013 von den vier jungen Musikern Jan Nigges (Blockflöte), Jonas Zschenderlein (Violine), Karl Simko (Violoncello) und Alexander von Heißen (Cembalo) gegründet. Das in Frankfurt am Main ansässige Quartett gehört zu den aufstrebenden Ensembles der jungen Gene- ration und wurde schon von bedeutenden Musikfestivals in Deutschland und Europa eingeladen. Die Barockmusik und Historische Interpretationspraxis hat maßgeblich den musikalischen Werdegang der Musiker bestimmt. Sie lernten sich schon in frühen Jugendjahren kennen, wodurch sowohl eine freundschaftliche als auch professionelle Verbindung entstand, die den einmaligen Zusammenhalt der vier Musiker auszeichnet. So beschrieb die FAZ ihren Auftritt beim Rheingau Musikfestival als „freche, immer aber frische, energiesprühende und mitreißende Darbietung“, die Schwäbische Post bezeichnet sie gar als „Popstars“ und „vier junge Shootingstars der Alte-Musik-Szene“.

Ein wichtiges Bestreben des Quartetts ist der nahe Kontakt zum Publikum. Dies spiegelt sich in der lebendigen, auf Zusammenspiel perfektionierten Spielweise wider. Hinzu kommt eine kurzweilige Moderation, welche den Zuhörern einen wesentlichen Einblick in die gespielten Werke und das Schaffen der Musiker gibt. Nachdem 4 Times Baroque 2013 den Publikumspreis beim Internationalen Marini Wettbewerb in Neuburg gewann, produzierte das Quartett noch im gleichen Jahr die erste CD mit Werken von Arcangelo Corelli als Hommage an den großen Komponisten in dessen 300. Todesjahr. 2014 wurde ein erstes Konzert vom Rundfunk im Rahmen des Festivals Rhein Vokal und der SWR Kulturnacht mitgeschnitten. In den Jahren 2015 und 2016 folgten Engagements beispielweise beim Rheingau Musikfestival, den Thüringer Bachwochen, dem Mozartfest Würzburg, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Neuburger Barockkonzerten und im Mozartsaal des Mannheimer Rosengartens. 2017 fanden Konzerte u. a. im Händel-Haus Halle, dem Festival d‘ Ambronay, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Meraner Musikwochen und dem 5. Lie- benberger Flötenfestival statt. Durch das Förderprogramm Emerging European Ensembles gab es weitere Konzerte und Residenzen in Frankreich, Lettland und Italien. Darüber hin- aus gewann das Quartett im Oktober 2017 den zweiten Preis beim 1. Internationalen Moderationswettbewerb für Alte Musik in Frankfurt. Im März 2018 ist die CD „Caught in Italian Virtuosity“ beim Label Deutsche Harmonia Mundi erscheinen (Sony Classical).

Presseberichte

Freitag, 29.11.2019

Liebe Konzertbesucher eine wichtige Änderung im Programm der Saison steht an:

Das Konzert mit dem Nodelman-Quartett muss leider entfallen. Bedingt durch den Ausfall des Bratschisten kann dieses Quartett nicht wie angekündigt am 29.11. in Wesel auftreten.

Wir haben aber einen hochwertigen Ersatz gefunden:

Misha Nodelman an der Violine wird mit seinem Klavierpartner Markus Krebel ein „Russisches Feuerwerk“ der Musik für uns spielen.

 

Donnerstag, 23.1.2020:

Marimba-Quartett

Die Kritik hat der international renommierten Marimba-Virtuosin und Kammermusikerin Katarzyna Myc ́ka den Beinamen „Die mit den Schlägeln tanzt“ verliehen: „Höchste Geläufigkeit“, „perfekte Anschlagstechnik“ und eine „traum- hafte rhythmische Präzision“ seien charakteristisch für die Musikerin, die auf ihrer Konzertmarimba mit den 60 schmalen Holzplatten und Resonanzrohren aus Metall bis zu sechs Töne gleichzeitig zum Klingen bringt.
Dem relativ selten zu hörenden Soloinstrument Marimba attestiert die Fachwelt unter den wirbelnden Schlägeln der Stuttgarterin mit polnischen Wurzeln „außergewöhnlichen Klangfarbenreichtum“ und „eine faszinierend breite Palette musikalischer Wirkungen“. Das Publikum begeistert auch die artistische Anmut und tänzerische Energie ihres Spiels. Auftritte als Solistin bei den wichtigsten Marimba Festivals (Osaka 1998, Linz 2004, Minneapolis 2010) sowie ebenfalls solistisch in vielen Teilen der Welt mit bekannten Orchestern (u. a. Stuttgarter und Malaga Philharmonikern, Bogota, Beijing, Bochumer und Göttinger Symphonikern, Stuttgarter Kammerorchester, Polnischer Kammerphilharmonie Sopot, Maribor, Gdansk, Posen, Neubrandenburg, Vogtland Philharmonien, RSO Luxemburg sowie diversen Kammerorches- tern) machen Katarzyna Myc ́ka, heute zu einer führenden Pionierin ihres noch jungen Instruments.
In ihrer heutigen Gestalt existiert die große Konzertmarimba erst seit Mitte der 1980er Jahre. Katarzyna Myc ́ka, 1999 von der „Polish Percussive Arts Society“ als „Botschafterin der polnischen Schlagzeugkunst“ ausgezeichnet, fördert die Popularisierung der Marimba. Dazu gehören für sie das Engagement für die Ausbildung des Nachwuchses und die Juryteilnahme bei internationalen Wettbewerben, insbesondere aber ihre bereits 2003 gegründete „Internationale Katarzyna Myc ́ka Marimba Akademie“ (IKMMA).
Die Goldberg-Variationen sind ein Werk Johann Sebastian Bachs (BWV 988), das im von Bach selbst veranlassten Erst- druck aus dem Jahr 1741 als „Clavier Übung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen“ bezeichnet wurde. Die Goldberg – Variationen stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. Das Werk zeichnet sich durch einen planvollen Gesamtaufbau mit regelmäßig ein- gefügten, in den Oberstimmen streng kanonischen Sätzen aus. Den inneren Zusammenhang der Variationen untereinander liefert das gemeinsame Bassthema. Jeder Einzelsatz besitzt einen eigenen Charakter. Die Haupttonart ist G-Dur.

Montag, 10.2.2020:

Eliot-Quartett

Gibt es eine Nationalität der Musik? Wie kommt es, dass man Werke, die an sich sehr unterschiedlich sind, eindeutig der „russischen“ Musik zuordnet? Vom Gesang einer orthodoxen Totenmesse im 3. Streichquartett Tschaikowskys über lyrische und frühlingshafte Stimmungen des 1. Quartetts von Schostakowitsch hin zu den volkstümlichen Melo- dien des Kaukasus bei Prokofjew: ein buntes Programm, das die verschiedensten Facetten der klassischen Musik Russlands beleuchtet.
Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble – die Mitglieder stammen aus Russland, Kanada und Deutschland – gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwett- bewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.
Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rhein- land-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille und dem Mandelring Quartett.
Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ.

Montag, 9.3.2020:

Duisburger Philharmoniker mit Anna Malikova

Anna Malikova wurde in Taschkent in Usbekistan geboren, wo sie ihre erste Klavierausbildung bei Tamara Popovich erhielt. Sie studierte in Moskau bei Lev Naumov an der Zentralen Musikschule und am Tschaikowsky Konservatorium, wo sie 1991 ihr Examen ablegte. Für mehrere Jahre unterrichtete sie danach selbst am Tschaikowsky Konservatorium. Entsprechend begann ihre Karriere in der ehemaligen Sowjetunion: sie trat u.a. als Solistin in Städten wie Moskau, St. Petersburg, Omsk und Baku auf und spielte Solokonzerte mit Sinfonieorchestern wie denen in Ekaterinburg, Minsk, Nizhny Novgorod, Kasan, Taschkent.
Als Preisträgerin der internationalen Klavier-Wettbewerbe in Oslo, Warschau (Chopin) und Sydney erhielt Anna Malikova zunehmend Konzertengagements auch im Westen. Sie spielte mit Orchestern wie dem Australian Chamber Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, der Warschauer National-Philharmonie, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, der Academy of St Martin in the Fields, um hier nur einige zu nennen. Schließlich wurde sie 1993 mit dem 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München ausgezeichnet – dem einzigen ersten Preis während 12 Jahren. Dieser Sieg etablierte Anna Malikova in der internationalen Musikszene. Heute tritt sie mit Klavierabenden, als Kammermusikpartnerin und als Solistin mit Sinfonieorchestern in Europa, Südamerika, im Vorderen und Mittleren Orient und in Asien auf. Desgleichen wird sie nun selbst als Jurorin zu Wettbewerben eingeladen, bisher zu den Wettbewerben „Armenian Legacy“ in Erevan, zu den Chopin-Wettbewerben in Moskau und Beijing, zum Vianna da Motta in Lissabon, zum Gyeongnam Competition in Korea, zum Internationalen Chopin Competition in Warschau, zum Internationalen Musikwettbewerb in Harbin/China.
Neben ihren Konzertauftritten erweitert Anna Malikova ständig ihr auf CD veröffentlichtes Repertoire. Als wichtige Neuerscheinung ist beim deutschen Label Audite eine Gesamtaufnahme aller fünf Klavierkonzerte von Camille Saint-Saëns erschienen. Anna Malikova wird dabei vom WDR Sinfonieorchester Köln unter Thomas Sanderling begleitet und es entstand eine Produktion, die ungewöhnlich schnell internationale Beachtung fand. Zum 100. Todestag von Scriabin 2015 veröffentlichte das Label Acousense eine Neuaufnahme aller 10 Klaviersonaten des Komponisten.
Seit Oktober 2018 leitet Anna Malikova als Professorin eine Hauptfachklasse an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.

Freitag, 24.4.2020:

Neue Philharmonie Westfalen mit Sebastian Knauer

Seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren in der Laeiszhalle seiner Heimatstadt Hamburg, kann der Pianist Sebastian Knauer inzwischen auf eine über 25 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken. Das seriös wirkende „Under- statement“, kombiniert mit höchster Musikalität, prägt sein Spiel und seinen Stil und hat ihm zahlreiche Erfolge eingebracht und seinen Namen in der internationalen Musikwelt etabliert. In über 50 Ländern auf 4 Kontinenten hat er bereits konzertiert und besucht dabei immer wieder die bedeutendsten Konzerthäuser weltweit.
Finlandia op. 26 ist eine Sinfonische Dichtung des finnischen Komponisten Jean Sibelius aus den Jahren 1899/1900. Seit 1809 war Finnland als Folge des Russisch- Schwedischen Krieges Teil des Russischen Reiches, nach- dem es vorher jahrhundertelang zu Schweden gehört hatte. Das im 19. Jahrhundert einsetzende nationale „Erwachen“ der Finnen hatte im Jahre 1902 immerhin zur Anerkennung des Finnischen als zweiter Amtssprache in Finnland (neben dem Schwedischen) geführt. So kam es, dass „Finlandia“ schnell ins finnische Nationalbewusstsein einging. Die Tondichtung galt geradezu als „geheime Nationalhymne“ Finn- lands und war so populär, dass die russischen Behörden sie mit einem Aufführungsverbot belegten, doch gelang es Sibelius, Aufführungen unter dem für die russische Obrigkeit unverdächtigen finnischen Titel „Suomi“ („Finnland“) zu erreichen.
Edvard Grieg ist neben Jean Sibelius der bedeutendste Komponist Skandinaviens. Sein Einsatz für die norwegische Musik und seine Werke verhalfen der durch ihn begründe- ten Skandinavischen Schule international zu hohem Anse- hen und einer ausgezeichneten Reputation. Er konzentrierte sich primär auf Bühnenmusiken und Orchestersuiten – beispielsweise ist die Peer Gynt Suite zu nennen. Dennoch ist ein Werk aus einem anderen Genre sein Bedeutendstes – das 1869 komponierte Klavierkonzert in a-Moll, op.16. Es scheint mehr als nur die Tonart mit Schumanns Klavierkonzert gemeinsam zu haben, dennoch vereint es in sich das Volksliedhafte und Mystische der norwegischen Bevölkerung und Sagenwelt mit den Stilmitteln der Musik des 19.Jahrhunderts.
Die 3. Sinfonie op.27 des dänischen Komponisten Carl Nielsen trägt den Beinamen „Sinfonia espansiva“. Sie wurde 1912 in Kopenhagen uraufgeführt. Nach der Komposition der 2. Sinfonie vergingen etwa 8 Jahre, bis sich Carl Nielsen erneut der Gattung Sinfonie zuwandte.